Wussten Sie, …? …dass aktuelle Farbtrends leicht zu haben sind?

Jedes Jahr werden u.a. anlässlich der paperworld in Frankfurt vom Stilbüro bora.herke.palmisano die neuesten Entwicklungen in Mode, Kunst, Architektur sowie in Möbel- und Produktdesign unter die Lupe genommen. Aus dieser Betrachtung von Farben und Materialien entstehen dann drei Stilwelten, die unterschiedliche und inspirierende Ausblicke auf die kommende Saison geben.

Für 2015/16 u.a. der Expressive Way, der insbesondere von den ausdrucksstarken Farben der internationalen Kunstszene inspiriert ist.

Auch bei unseren Tragetaschen finden sich viele der aktuellen Trendfarben wieder. So können Sie saisonal oder zu speziellen Anlässen ganz einfach mal die Farbe wechseln oder anpassen und dabei immer voll im Trend liegen.

paperworld-trends

Neue Papiertragetaschen mit Motiv

Gleich drei neue Papiertragetaschen Modelle mit Motiv erweitern unsere großes Papiertragetaschen Angebot:

Papiertaschen 2015

OpenCart : Ein Erfahrungsbericht

ecommerceVor ca. 2 Jahren haben wir unsere gesamte Webpräsenz neu relaunched. Im Zuge dessen wurde unser Lagerwaren-Angebot auf das OpenCart Shopsystem, mit Warenkorb und allem was dazu gehört, umgestellt. Natürlich haben wir uns am Anfang des Relaunch-Projektes gefragt: Welches Shopsystem ist das Richtige? Wir haben uns für OpenCart entschieden. Im Folgenden erläutern wir warum…

Welche eCommerce Shopsysteme standen zur Verfügung?

Magento, OpenCart, OXID eShop, Shopware, PrestaShop, Gambio GX2, osCommerce, xt:Commerce, Modified E-Commerce Shopsoftware, Zen Cart und und und sind alle, auch im deutschsprachigem Raum, bekannte Kandidaten (siehe auch: Open Source: 16 Shopsysteme im Überblick).
Die meisten der genannten eCommerce Shopsysteme sind etabliert, seit Jahren in Entwicklung und bieten Online-Demos des Back- und Frontends. So kann man diese ohne großen Aufwand bequem testen und sich einen ersten Überblick verschaffen.

Was war bei der Auswahl des Shopsystems für uns das Wichtigste?

Flexible Optionen:

Unsere Artikel vereinen zumeist mehrere Optionen wie Format, Farben oder Duale Entsorgung. Zudem sind diese Optionen voneinander abhängig (siehe Beispiel). Ein größeres Format hat einen anderen Preis und kann auch in anderen Farben erhältlich sein. Daher war es für uns unumgänglich ein Shopsystem zu finden, dass “Flexible Optionen” bietet und diese sich leicht anlegen und verwalten lassen.

Onpage Seo:

Seo (Suchmaschinenoptimierung) ist natürlich ein großes Thema. Wer bei Google gefunden werden will muss neben guten Inhalten und Backlinks auch wichtige OnPage Seo Faktoren wie individuell anpassbare Title, Meta-Description, Seo-URL,  H1, H2, H3 usw. im Shopsystem umsetzten können. Die meisten Shopsysteme bieten dies mittlerweile von Haus aus oder es stehen entsprechende Erweiterungen zur Verfügung, die dann zum Beispiel auch canonical Meta Tag’s oder Rich Snippets ermöglichen. (siehe auch: SEO für Online-Shops)

Individuelle Seiten & Templates:

Neben den gängigen Kategorie- und Produktseiten eines Shops war es uns wichtig, individuelle Produktseiten anlegen zu können, da wir auch Produkte auf Anfrage oder Produkte zum Bestellen und Anfragen anbieten.

Erweiterungen (Addons):

Fast kein Online Shop Betreiber wird ohne eine extra Erweiterung auskommen. Jeder wird seinen Shop durch Funktionen wie zum Beispiel eine weitere Zahlart oder Versandart erweitern. Im Bereich Erweiterungen finden sich von Shopsystem zu Shopsystem große Unterschiede, zum einen im Angebot und zum anderen in den Kosten. Letzteres bietet Preisspannen von 0 € bis 250 € und mehr pro Erweiterung. Wichtig bei diesem Punkt ist auch ein aktiver Support der Addon-Entwickler.

Übersichtliches Backend:

Ein intuitiv zu bedienendes und übersichtliches Backend erleichtert einem die tägliche Arbeit und beschleunigt den Prozess der Ersteinrichtung.

Guter Support durch aktive Community:

Hier und da gibt es immer wieder mal Probleme. Vor allem wenn man Einstellungen ändert, Änderungen an den Templates oder Coredateien vornimmt oder eine neue Erweiterungen installiert. Dann ist es sehr hilfreich Lösungen aus einer aktiven Community zu erhalten.

Rechtlich sicher für den deutschen Markt:

Gaaaanz wiiiiichtig! Ein Online Shop sollte rechtssicher sein! AGB, Widerrufrecht, Datenschutz, Button-Lösung usw. sind nur einige Punkte. Wer hier schludert kann schnell eine Abmahnung kassieren!
Für viele der oben genannten Shopsysteme gibt es deutschsprachige Übersetzungen und auf den deutschen Markt angepasste Versionen. Diese sollten jedoch immer auf Herz und Nieren überprüft werden. Wir haben uns, zusätzlich zu unseren eigenen Recherchen und Anpassungen, noch für eine Trusted Shops Zertifizierung entschlossen – einfach um auf der sicheren Seite zu sein und unseren Kunden das bestmögliche Shoppingerlebnis zu bieten.

Warum haben wir uns für OpenCart entschieden?

clipboardWir haben uns für OpenCart entschieden weil die unter “Was war bei der Auswahl des Shopsystems für uns das Wichtigste?” genannten Punkte mit OpenCart am leichtesten und günstigsten realisiert werden konnten.

Flexible Optionen konnten wir mit der Erweiterung “Dependent Options for OpenCart” implementieren, da das OpenCart von Haus aus nicht konnte. Zusätzlich sollte sich der Preis eines Artikels anpassen, wenn Kunden eine Option auswählen die den Preis eines Artikels ändert. Hierzu wurde die Erweiterung “Options Price Update Redux” installiert. Beide OpenCart Erweiterungen sind leicht zu bedienen und die Kosten liegen bei ca. 40€.

Onpage Seo ist bei OpenCart in der Basisinstallation schon gut realisiert. Der Seitentitel, Meta Tag Beschreibung, eine Produktbeschreibung, Produkt-Tags (Schlagwörter) und eine URL können frei eingegeben werden.

opencart-produkt

Für Produktbeschreibungen steht natürlich ein WYSIWYG Texteditor zur Verfügung.

opencart-editor

Um das OnPage Seo noch zu verbessern wurden in unserem OpenCart Shop zusätzlich folgende Erweiterung installiert: Canonical Tag für Kategorien, Remove last link from Breadcrumb, Google Rich Snippets und Custom Image Titles.

Individuelle Produktseiten & Templates können mit der Erweiterung “Custom Product Page Template for Selected Products vqmod” in OpenCart integriert werden. Eigen angepasste Templates werden dann dem jeweiligen Produkt zugewiesen. Infoseiten wie zum Beispiel AGB oder Impressum können in OpenCart, wie auch in den meisten anderen  Shopsystemen, frei erstellt werden.

Erweiterungen (Addons) stehen für OpenCart in großer Anzahl an kostengünstigen und kostenlosen Erweiterungen zu Verfügung. Die Kosten pro Erweiterung liegen in der Regel zwischen 5 bis 30 €. Man findet einfach zu (fast) jedem Thema das passende Addon. Die Addon-Entwickler, mit denen wir bisher Kontakt hatten, haben immer direkt reagiert und Probleme gelöst. Eine Besonderheit bietet OpenCart: Viele Addons werden via VQMod in das System integriert. VQMod kann frei via GitHub heruntergeladen werden und lässt sich mit wenigen Klicks einfach installieren.

Übersichtliches Backend trifft auf OpenCart voll zu. Dies war ein sehr entscheidender Faktor bei der Auswahl des Shopsystems. Das Menü ist übersichtlich und klar gegliedert. Alle Punkte finden sich schnell wieder und erleichtern so die tägliche Arbeit mit dem System. Auch die Backend-Optik ist ansprechend…

open-cart-backend

(Die neueste OpenCart Version hat einen anderen Look)
Das Dashboard bietet unter anderem einen ersten Blick auf die letzten 10 Aufträge und Daten zu Umsätzen. Egal ob der Verkauf die Bestellungen bearbeitet oder die IT den Shop konfiguriert – sämtliche Ansichten im Backend sind zumeist selbsterklärend und leicht zu bedienen.

Guter Support durch eine aktive Community ist bei OpenCart in der Regel gewährleistet. Das englischsprachige Forum ist gut besucht und aktiv. Zudem findet sich auch ein deutschsprachiges Forum. Weitere Hilfe erhält man in der ausführlichen Dokumentation.

Rechtlich sicher für den Deutschen Markt: OSWORX bietet ein Modul mit dem man sein OpenCart Shop (ab Version 1.5.1) rechtssicher machen kann. Die notwendigen Änderungen kann man mit einigen HTML und CSS Kenntnissen auch selber vornehmen. Um alle Punkte sorgfältig durchzugehen sind die “Trusted Shops Qualitätsrichtlinien” sehr hilfreich. Besonders zu beachten sind die unterschiedlichen Vorgaben für unterschiedliche Branchen und ob ein Shop B2C oder B2B ist. Eine deutsche Sprachdatei für OpenCart findet sich bei den Erweiterungen.

War OpenCart die richtige Entscheidung?

OpenCart war für uns definitiv die richtige Entscheidung. Das Projekt unseren Online Shop aufzusetzen und mit Leben zu füllen stand zu keiner Zeit vor zu großen Herausforderungen. In relativ kurzer Zeit stand der Shop und konnte nach einigen Tests online gestellt werden. Wir würden OpenCart jederzeit als Shopsystem, auch für den deutschen Markt, weiterempfehlen!

Wie geht es weiter?

Natürlich beobachten wir den eCommerce Shopsystem-Markt weiterhin und richten unser Augenmerk nicht nur auf die Entwicklung von OpenCart. Alle Shopsysteme entwickeln sich weiter. Wir werden unser Augenmerk als nächstes auf einen mobilefähigen Online Shop setzten und dazu erneut andere Shopsysteme unter die Lupe nehmen. Neben OpenCart ist und da PrestaShop positiv aufgefallen. Hier hat sich einiges getan. Die aktuelle Version bietet ein modernes Standard-Template und ein übersichtliches Backend. Viele Funktionen und Erweiterungen machen PrestaShop insgesamt zu einem Top Kandidaten bei der Auswahl eines eCommerce Shopsystems.

Hilfreiche Links…

Happy Xmas & New Year

Erreichbarkeit zwischen Weihnachten und Neujahr: snowglobe

Vom 24.12.2014 bis 02.01.2015 haben wir Betriebsurlaub. Ab dem 05.01.2015 sind wir wieder für Sie da! Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

bagstage-2014

Leichtgewichtige Kunststoff-Tragetaschen: EU-Richtlinie zur Verringerung des Verbrauchs

“…am Freitag letzter Woche hat der EU-Ministerrat der obigen Richtlinie zugestimmt. Die jetzt
beschlossene Regelung wird europaweit zu einer Reduzierung des Verbrauchs von leichtgewichtigen Kunststoff-Tragetaschen führen. Im Einzelnen ist beschlossen worden:

  • Leichtgewichtige Kunststoff-Tragetaschen sind Tragetaschen mit einer Wanddicke unter 50μ.
  • Die einzelnen Mitgliedstaaten können beschließen, dass sehr dünne Kunststoff-Beutel mit einer Wanddicke unter 15μ zum Verpacken von losen Lebensmitteln oder zum Einsatz aus hygienischen Gründen nicht unter den Regelungsbereich der Richtlinie fallen.
  • Die Mitgliedstaaten haben Maßnahmen zu ergreifen, um den Verbrauch von leichtgewichtigen Kunststoff-Tragetaschen auf durchschnittlich 90/Kopf p.a. bis zum Jahr 2019 und auf 40/Kopf p.a. bis zum Jahr 2025 zu reduzieren und/oder Abgaben/Steuern auf diese Tragetaschen zu erheben.
  • Oxo degradable Kunststoff-Tragetaschen werden nicht verboten. Die EU-Kommission ist
    aufgefordert, die Umweltauswirkungen des Materials zu untersuchen. Dann sollen gegebenenfalls Maßnahmen beschlossen werden.

In Deutschland werden die Reduzierungsziele für das Jahr 2019 schon heute erreicht. Des Weiteren ist hervorzuheben, dass in Deutschland schon seit 1972 im Lebensmittelhandel Tragetaschen nur noch gegen Entgelt abgegeben werden. Dies hat in der Vergangenheit bereits zu einer deutlichen Reduktion des Verbrauchs geführt. Es ist anzunehmen, dass der Verbrauch auch in nächster Zeit weiter zurückgehen wird. Daher dürfte Deutschland auch das nächste Ziel im Jahr 2025 erreichen.

Durch die andauernde Diskussion um Kunststoff-Tragetaschen ist in den letzten Monaten der
Verbrauch weiter gesunken. Vor allem die einseitige Berichterstattung der Medien hat dem
Produkt sehr geschadet. Die Kunststoff-Tragetasche wird für ein Problem verantwortlich gemacht, zudem ihr Beitrag – zumindest der der deutschen Tragetaschen – sehr gering ist. Auch
das Umweltbundesamt kommt in der Studie „Plastiktüten“ vom April 2013 zu dem Ergebnis:
„In der Gesamtschau der Umweltbelastungen durch Kunststoffartikel ist der Beitrag von Plastiktüten zu Ökobilanz-Wirkungskategorien aufgrund der geringen Gesamtmenge verhältnismäßig unbedeutend“. Tatsache ist, dass der Anteil von Kunststoff-Tragetaschen an den gesamten Kunststoff-Verpackungen in Deutschland unter 3% liegt. Sie für die Vermüllung der Weltmeere verantwortlich zu machen, ist unsinnig.

Das Parlament muss jetzt der beschlossenen Richtlinie noch zustimmen, was aber als reine
Formalität gesehen wird. Nach Inkrafttreten der Richtlinie ist sie innerhalb von 18 Monaten in
nationales Recht umzusetzen.”

Quelle: Industrieverband Papier- und Folienverpackung e. V. (IPV)